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Zum erneuten Lockdown an Weihnachten

Bonn/18.12.2020

„Angst essen Seele auf!“ [1]

Warum wir einsame Weihnachten feiern müssen

Der Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn, äußerte sich zuletzt am 1. September dieses Jahres zu einem erneuten Lockdown wie folgt:

„Man würde mit dem Wisssen heute, das kann ich Ihnen sagen, keine Friseure mehr schließen und keine Einzelhandel mehr schließen. [2]

Jens Spahn

Bereits am 2. November 2020 wurde zunächst der sogenannte Lockdown light verhängt.[3] Seit dem 16. Dezember 2020 haben wir nun wieder einen harten Lockdown – einschneidender als jemals zuvor. Damit werden das Weihnachtsfest 2020 und der Jahreswechsel in einem weiteren gesellschaftlichen Ausnahmezustand stattfinden. Warum muss das sein?

Warum wurde entgegen der Erfahrungen des ersten Lockdowns im Frühjahr und den Bekundungen im Laufe des Jahres, ein zweiter harter Lockdown verhängt?

Warum erzählt der bayrische Ministerpräsident einem Kind, dass es Omas Gesundheit und Leben gefährdet, wenn es sich bei ihr für das Weihnachtsgeschenk mit einer Umarmung bedanken würde?[4]

Warum werden in Zeiten gesellschaftlicher Atomisierung [5] Familien weiter auseinandergerissen und das bedeutendste Familienfest der westlichen Wertegemeinschaft faktisch verboten? Warum wird verbreitet,

•       dass das Gesundheitssystem zusammenbricht,

•       die Infektionszahlen reduziert werden müssen,

•       das exponentielle Wachstum der 2. Infektionswelle gebrochen   werden soll,

•       die Risikogruppen geschützt werden sollen/müssen,

•       und so weiter, und so weiter…

Wenn es das erklärte Ziel der Bundesregierung ist, die Infektionszahlen auf den – verglichen mit anderen Indikatoren für ein laufendes Infektionsgeschehen – willkürlich festgelegten Inzidenz-Wert von unter 50 positiv auf Sars-CoV-2 Getesteten auf 100.000 Personen durch die Unterbrechung der Infektionsketten zu drücken und so die Risikogruppen vor Infektion zu schützen, dann muss man fragen dürfen, warum das Krankenhaus- und Pflegepersonal immer noch so unterbesetzt ist. Man muss fragen dürfen, warum aus purem Personalnot medizinischem Personal – Ärzte eingeschlossen – mit einem positiven PCR-Test weiterhin Risikopatienten betreuen, bzw. betreuen müssen. Hat der befürchtete Kollaps des Gesundheitssystems möglicherweise andere Gründe?

Mit welchen konkreten Maßnahmen und Verordnungen wollen Politik und Behörden ihre Ziele erreichen? Zählt überhaupt noch der Grundsatz „Die verordnete Medizin darf nicht schädlicher sein, als die Krankheit selbst“? Theophrastus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus, *1493 – +1541

Der erneute Lockdown bewirkt nicht nur unserer Auffassung nach einer großflächigen Vernichtung des Mittelstandes zu Gunsten von Großbetrieben und ausländischen Investoren. Ohne formale Danksagung können diese zukünftig auf dem Insolvenzfriedhof deutscher Unternehmen zu Niedrigstpreisen einkaufen. Unsere Regierung schaut diesem Treiben wider besseres Wissen zu. Sie beschleunigt sogar den Niedergang und Ausverkauf der deutschen Wirtschaft durch unverhältnismäßige und unausgewogene Maßnahmen. Sie vernichtet eine Wirtschaftskraft, die noch zu Jahresbeginn 2019 eine lange vermisste Vitalität erkennen ließ. Damit einher geht ein großflächiger Arbeitsplatzverlust vor allem im Mittelstand. Zukünftige, lang andauernde Transferleistungen aus den Sozialsystemen für die von der Insolvenz ihrer Arbeitgeber betroffenen Mitarbeiter sind da noch eine der geringeren Folgen. Ganze Industrien werden geopfert und ein Solidarsystem zerstört. [6] Eine neue Armut wird insbesondere auch und gerade junge Menschen mit ganzer Härte treffen. Sie werden in die Sozialsysteme und damit in eine Abhängigkeit vom Staat gezwungen, der sie nur schwerlich wieder entfliehen können werden.

Beispielhaft für den Niedergang der deutschen Wirtschaftsleistung ist der bisherige Wirtschaftsmotor Deutschlands: Die Automobilindustrie und ihre Zulieferer. Ebenso hart trifft es große Kaufhausketten wie Karstadt-Galeria Kaufhof, die bereits Insolvenz angemeldet haben. Darüber hinaus werden ganze Geschäftsbranchen und Berufszweige vernichtet: Schausteller, Kulturschaffende, Gastwirte, Restaurant- und Hotelbetreiber, Friseure, Druckereibetriebe, Fachhändler jeglicher Ausrichtung, Kosmetik- und Wellnessbetriebe, Buchhändler, Fitnessstudios, Reisebüros und die gesamte Freizeitbranche, u.v.m. Für den Bürger und Kunden bleiben viele dieser Ereignisse noch unbemerkt, da die Bundesregierung die Insolvenzmeldepflicht ausgesetzt hat.[7]

Doch wofür das Alles? Für die Unterbrechung einer Infektionskette eines tödlichen, neuen Virus‘?

Es gibt die vielfach und vor allem von Behörden oft zitierte Übersterblichkeit in Deutschland und Europa – trotz Corona – NICHT.

Ganz im Gegenteil: In diesem Jahr verzeichnet Deutschland die niedrigste Sterberate seit dem Jahr 2012. Sie liegt um 10,71 % niedriger als im Vorjahr. In Zahlen: Wir haben trotz der sogenannten Corona-Pandemie im laufenden Jahr eine Untersterblichkeit von 101.036 Menschen. (Stand: 13.12.2020)

Unser Gesundheitssystem war während des ersten Lockdowns zu keinem Zeitpunkt in Gefahr – und ist es auch jetzt nicht. Wie sonst wäre es erklärbar, dass die Anzahl der Intensivbetten während und im Angesicht der „todbringenden“ Pandemie von ursprünglich 33.335 im März 2020 auf „nur noch“ 26.984 Betten im November 2020 zu reduzieren?

Bis zum Stichtag 13.12.2020 waren 21.786 Intensivbetten mit Patienten belegt. Von diesen Patienten sind „nur“ 4.552 positiv durch einen PCR-Test auf SARS-CoV-2 getestet. Die weiteren 17.234 Patienten wurden mit anderen, jahreszeitlich bedingten Atemwegserkrankungen, wie sie jedes Jahr wiederkehrend – auch und vor allem von einer Grippe verursacht werden – auf die Intensivstationen verbracht. Trotz der bereits genannten Reduzierung der Intensivbetten besteht noch eine immer eine freie Betten-Kapazität von ca. 20 %. In absoluten Zahlen sind 5.198 Intensivbetten nicht belegt. [8]

Die gefürchtete Überlastung des deutschen Gesundheitssystems ist somit nicht erkennbar. Trotz ausreichender Versorgungsmöglichkeiten in den Krankenhäusern ist es unverständlich, dass trotz der ausreichenden Bettenkapazitäten von der Bundesregierung das Horrorszenario von einer Überlastung unseres Gesundheitssystems aufrechterhalten wurde.

Warum will man uns diese Angst vermitteln? Wovor sollten wir wirklich Angst haben?

Bereits während des 1. Lockdowns und in dessen Folge im Frühjahr wurden fatale Folgen ersichtlich. Warnend wurde schon darauf hingewiesen, dass nicht nur die Zahl der Insolvenzen in ungeahnte Höhen schnellen würde. Es wurde auch bemängelt, dass im medizinischen Bereich teils lebensnotwendige Operationen verschoben wurden, um Betten für Coronakranke frei zu halten. [9]

Ein Bedarf im angekündigten Umfang ist nicht aufgetreten. Stattdessen mussten viele Krankenhäuser ihr Personal in die Kurzarbeit schicken. Eine Behandlung psychisch erkrankter Menschen und der damit einhergehenden Gefahr ansteigender Suizide wurde nicht kritisch hinterfragt. [10]

„Suizide, aber auch häusliche Gewalt und Missbrauch von Kindern, gehören zu den vielen sozialen Folgen des Lockdowns. Dass es diese gibt, müsse man sich trotz aller Konzentration auf die Eindämmung des Virus bewusst machen.“

Armin Laschet, Ministerpräsident NRW

Er forderte deshalb: „Wir müssen auch wissen, wenn Menschen jetzt depressiv werden, wenn Suizide steigen würden, wenn das Gesundheitssystem danach nicht mehr finanzierbar ist, weil der Staat sich übernimmt, wird das auch Leben gefährden.“ [11]

Doch unsere Regierung wiederholt – im Einklang mit den übrigen Landesregierungen – die bekannten Fehler aus dem Frühjahr mit der immergleichen angstverbreitenden Rhetorik.

Nach mittlerweile 9 Monaten Pandemie-Daueralarm ist es nicht länger hinnehmbar, sich auf Basis nicht gesicherter Testverfahren [12] und ungenauer Begrifflichkeiten in ständig neuen, überbordenden Angstszenarien zu überbieten. Die Politikverantwortlichen und Experten unseres Landes hatten einen ganzen Sommer lang Gelegenheit, sich eingehend zu informieren einen schlüssigen Maßnahmenkatalog zu erarbeiten, der es ermöglichen könnte, auf jede erdenkliche Situation im Zusammenhang mit dieser Corona-Krise zu reagieren.

Das ist nicht geschehen!

Wenn dieses neue Virus so tödlich sein sollte, wie man den Menschen glaubhaft machen möchte, ist der Regierung nicht nur Nachlässigkeit und Untätigkeit zu unterstellen. Wir attestieren stattdessen vielmehr eine große Sorglosigkeit.

Die Querdenker-Bewegung sieht und erkennt die Existenz der Corona-Viren. Wir stellen allein die vielfach und durchgängig kolportierte Tödlichkeit und damit die Verhältnismäßigkeit der meisten Maßnahmen in Frage – insbesondere in der Relation zu den Sterbefällen vergangener, saisonaler Influenza-Erkrankungen, die allein im Winter 2017/18 ca. 25.100 Menschenleben forderte. [13]

„Angst essen Seele auf!“

Wollen wir das wirklich zu diesem Preis riskieren?

Querdenken Bonn und alle weiteren regionalen Gruppierungen unter der bundesweiten Organisation „Querdenken“ fordern daher einheitlich:

1.      Die sofortige Aufhebung der Einschränkungen der Grundrechte durch die Corona-Verordnung

2.      Die Rücknahme von Artikel 143h GG

3.      Die Umsetzung von Artikel 146 GG

Querdenken Bonn wünscht sich für alle Lesern ein angstfreies, friedvolles Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familien und ein besseres Jahr 2021! Behalten Sie Ihren Mut und Ihre Zuversicht auf ein zukünftig wieder selbstbestimmtes Leben!

Quellen:

[1] http://https://de.wikipedia.org/wiki/Angst_essen_Seele_auf

[2] https://www.berliner-zeitung.de/news/spahn-wuerde-mit-dem-wissen-heute-keinen-einzelhandel-mehr-schliessen-li.102354

[3] https://www.merkur.de/politik/coronavirus-lockdown-merkel-deutschland-regeln-massnahmen-shutdown-november-zr-90082679.html

https://www.google.de/amp/s/www.mdr.de/brisant/corona-regeln-massnahmen-100~amp.html

[4] https://www.mimikama.at/wp-content/uploads/2020/09/soeder-696×366.jpg

[5] https://dans-ai.ch/2017/03/04/prof-rainer-mausfeld-ueber-die-atomisierung-des-selbst/

[6] https://www.n-tv.de/wirtschaft/Insolvenzwelle-ab-Januar-erwartet-article22227410.html,

https://www.focus.de/finanzen/boerse/folgen-der-corona-krise-800-000-insolvenzen-erwartet-pleitewelle-der-zombie-unternehmen-kommt_id_12323910.html

https://www.rnd.de/wirtschaft/corona-insolvenzwelle-welche-branchen-sind-besonders-betroffen-UCDL64G2KRAFVHAA57QOBM6ZH4.html

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/studie-zeigt-viele-lokale-wegen-corona-kurz-vor-insolvenz-17029929.html

[7] https://www.focus.de/finanzen/news/konjunktur/corona-insolvenzen-im-herbst-komm-die-pleitewelle-diese-branchen-werden-zuerst-ueberrollt_id_12394566.html

[8] https://isaan.live/de/rki-dashboard/

[9] https://www.mdr.de/nachrichten/politik/regional/corona-hunderttausende-verschobene-operationen-100.html

[10] https://www.tagesschau.de/corona-psyche-101.html

https://www.berliner-zeitung.de/news/berliner-feuerwehr-zahl-der-einsaetze-wegen-moeglichem-suiziden-steigt-massiv-an-li.117723

https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/So-hat-sich-die-Suizidrate-in-Deutschland-waehrend-der-Corona-Krise-entwickelt-id57332446.html

[11] https://www.businessinsider.de/politik/deutschland/soziale-risiken-des-lockdowns-hat-die-corona-pandemie-schon-zu-mehr-suiziden-gefuehrt/

https://www.tagesschau.de/inland/haeusliche-gewalt-corona-101.html

[12] https://apokalypsnu.nl/2020/12/13/corona-krise-pcr-test-erfinder-bezeichnet-dr-anthony-fauci-als-nichtskonner-und-lugner-video/ https://corona-transition.org/kary-mullis-mit-dem-pcr-verfahren-kann-man-alles-finden-in-jedermann

[13] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/106375/Grippewelle-war-toedlichste-in-30-Jahren

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